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Das Thema Masken ist keine Novität in der Kunst. Bildende Künstler wie Matisse, Picasso und Miro, aber auch der Dichter André Breton ließen sich neben vielen anderen von den Masken und Skulpturen Afrikas und Ozeaniens inspirieren. So ist etwa Picassos kubistisches Meisterwerk Die Mädchen von Avignon (1906) eine direkte Umsetzung der afrikanischen Formensprache. In den europäischen Hauptstädten Paris, Brüssel, London und Berlin, die beste Verbindungen zu den Kolonien und nach Ozeanien hatten, war Ethnografika bereits Ende des 19. Jahrhunderts eine wertvolle Handelsware. Skulpturen, Masken und Schilde fanden ihren Weg in die Museen und in private Kunstsammlungen. Der starke Ausdruck der Formen und Bildsprache zog die gesamte Kunstwelt, auch so manchen Künstler in seinen Bann. Viele alte Atelierfotos sind Zeugen dieser Faszination.
Weitere Information über die Bedeutung und Hintergrund von Masken 2008